derfla 1100ccm
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Beiträge von derfla

    in meinem Stall stehen 4 BMW aus verschiedenen Epochen - siehe optische Details in meinen Fotos

    • eine Eigenkreation - war ursprünglich eine K75S Baujahr 86
    • eine Mystic von 1997 - gebraucht und total vergammelt mit wenig Laufleistung aus erster Hand gekauft
    • eine RnineT - nagelneu 2014 als Händlererstausstattung in Slowenien gekauft - die Lieferzeiten betrugen damals bis zu einem 1 Jahr (Kinderkrankheit: überlastetes Zündschloss inzwischen behoben)
    • ein R1250R - nagelneu 2020 gekauft - macht (noch, siehe unten) viel Spaß

    Kennzeichnend ist, dass mit abnehmendem Alter immer mehr Elektronik mit zunehmender Vernetzung verbaut ist. Das Problem ist nicht der Austausch von Komponenten - das kann man selber, aber nur wenn man vorher teilweise sehr viel abgebaut hat und den Fehler (eindeutig?) festgestellt hat. Eine Werkstatt hat diesbezüglich Vorteile (Erfahrung), auch durch den Zugriff auf eine Fehlerdatenbank des Herstellers.


    Das Dilemma sind die zunehmende Anzahl von Großkomponenten und immer filigranere Steckverbindungen mit brechenden Haltebügeln (auch in einer Fachwerkstatt) und deshalb (aber nicht nur) keinen dauerhaft sicheren elektrischen Kontakt gewährleisten. Folge: überraschend auftretende Fehler mit zeitlich sehr aufwendiger Ursachenforschung


    Mit wachsendem Betriebsalter und durch die hohe Anzahl der miteinander vernetzten Komponenten sinkt zwangsläufig die Zuverlässigkeit. Leider steigen auch die Kosten überproportional nicht nur beim Thema LED Beleuchtung.


    Ich schraube selber und meine Fahrzeuge haben außerhalb der Gewährleistung noch nie eine Werkstatt gesehen. Mein Fazit bezüglich Zuverlässigkeit und Unterhaltskosten: ein neues Auto oder Motorrad (unabhängig vom Fabrikat) würde ich nicht mehr kaufen.


    Ps: Bei 4-Rädern ist die Problematik noch größer. Diesel sind nicht (mehr) für den Kurzstreckenverkehr geeignet

    (Stichworte: Russpartikelfilter und Abgasrückführung)

    Zitat: "Wirkungsvoll (weil schnell und einfach umsetzbar) sind dagegen die bekannten und ungeliebten Restriktionen, für die es aktuell keine Alternativen gibt."Zitatende,

    kann ich nicht teilen.


    dann nenne doch bitte eine einzige gangbare Alternative, um das Problem Lärm im Straßenverkehr - speziell das der Motorradfahrer - zu lösen. Ich sehe keine und an diesem Sachverhalt wird sich auch in absehbarer Zeit Nichts ändern. (Auch in Bezug zu dem Beispiel in#77)


    es ist schon immer so gewesen: wenn Etwas unkontrollierbar aus dem Ruder läuft, gibt es Restriktionen :(


    Falls irgendjemand Zweifel hat: ich fahre sehr gerne und viel Motorrad > 20 tkm/a. Auch mich stören die Restriktionen massiv und gerade deshalb habe ich auch kein Problem damit, mich wegen fehlender Scheuklappen unbeliebt zu machen!


    Die besten Geschäfte sind, wo beide Seiten Gewinner sind - modern: win/win

    Nachtrag:


    Ein "Heuler" (1000ccm Klasse, > 150 PS) ist rechtlich* nicht antastbar, solange er die zulässige Geschwindigkeit einhält. Selbst dann nicht, wenn er durch Nutzen von Höchstdrehzahlen subjektiv und objektiv deutlich zu laut ist.


    Die einzige wirksame Maßnahme sind Fahrverbote  :!: (traurig aber wahr)


    * Ausnahme § 1 - Problem: wie soll der Nachweis rechtssicher erbracht werden

    Der Lärm wird ja von Gesetzes wegen zugelassen,

    . . . das ist ein bisschen (zu) einfach:

    • der Kunde (das sind wir) bestimmt das Angebot und weil Lärm nachweislich immer noch gut zu verkaufen ist, wird jede Lücke (inklusive der Grauzonen) in der Gesetzgebung gnadenlos ausgenutzt.
      Fakt ist:
      - die Gesetzgebung kommt nicht hinterher (Zulassungsvorschriften, Messverfahren etc.)
      - der Bestandsschutz für Fahrzeuge mit Zulassung nach alten Normen ist unantastbar
      - wenn das nicht so wäre, gäbe es keine zugelassenen Oldies (es geht nicht nur um Lärm)
    • Sanktionen verschärfen: die letzte Verschärfung ist an der nicht gegebenen Verhältnismäßigkeit krachend gescheitert (zumindest was den Führerscheinentzug betrifft).
    • Lärm eines fahrenden Fahrzeuges messen ist (rechtssicher) im öffentlichen Straßenverkehr technisch noch nicht möglich. Eine Fahrgeräuschmessung erfordert exakt definierte Randbedingungen.
      Im Verdachtsfall (aktuell geltendes Recht) kann eine solche Messung angeordnet werden. Dazu ist das Fahrzeug sicher zu stellen, um nachträgliche Manipulationen zu vermeiden.
      Die Kosten (aktuell > 1000,- €) sind bei Bestätigung des Verdachts durch den Fahrzeughalter zu bezahlen.
    • Lärm-Kontrollen (Standgeräuschmessung) sind technisch machbar, brauchen Platz, sind sehr personalintensiv und deshalb auch teuer (besonders an Wochenenden).
      Derartige Kontrollen sind sehr gut erkennbar, sprechen sich sehr schnell herum und sind deshalb nicht besonders erfolgversprechend. Stichwort: Kosten/Nutzenfaktor für den Steuerzahler

    Das ist eine (nicht vollständige) Auflistung der wesentlichen Hürden, die eine Lösung des Lärmproblems nach Verursacherprinzip ziemlich schwierig macht.
    Wirkungsvoll (weil schnell und einfach umsetzbar) sind dagegen die bekannten und ungeliebten Restriktionen, für die es aktuell keine Alternativen gibt.


    Wer diesen Sachverhalt nicht akzeptiert und das dessen mit haltloser Argumentation sowie unzutreffenden Feindbildern argumentiert, untergräbt nachhaltig seine eigene Glaubwürdigkeit und bestätigt damit auch das schlechte Image der Motorradfahrer.

    Gesucht sind wirkungsvolle und praktikable Lösungsmöglichkeiten. Eine davon ist "Lärm ist Out" innerhalb der Motorradfahrer umzusetzen (Verursacher ausgrenzen)!

    toller (untauglicher) Vergleich :thumbdown:

    da erübrigt sich wirklich jeder Kommentar! =O


    Zwischen kriminell (Straftat) werden und dem Begehen einer Ordnungswidrigkeit besteht ein himmelweiter Unterschied.


    by the way: jede Restriktion (beispielsweise Geschwindigkeitsbeschränkung) muss mit einfachsten Mitteln rechtskräftig zu kontrollieren sein.
    Differenzieren und Verhältnismäßigkeit sind offensichtlich Fremdwörter und scheinbar weißt Du auch nicht welchen Zweck Prävention hat.

    Es ist weiter bezeichnend, dass Deine Vorschläge ausnahmslos (noch nicht) umsetzbar sind. Umkehrschluss:

    Wenn dann eine Behörde eine praktikable (Dir nicht genehme) Maßnahme umsetzt, ist das in Deinen Augen Willkür ! herzlichen Glückwunsch :thumbdown:

    Aber es kann nicht sein, daß, wie es durch diese Sperrungen geschieht, alle unter Generalverdacht gestellt werden. Denn das hat mit Demokratie nichts zu tun sondern ist Behördenwillkür auch wenn das für manche hier anscheinend nicht nachvollziehbar ist.

    dann nenne doch bitte eine einzige praktikable und wirksame Alternative!


    Generelle Streckensperrungen sorgen zumindest in den Beschränkungs-Zeiträumen für Ruhe.
    Der Verkehr wird aber regional nur geringfügig reduziert weil durch die Motorradfahrer Ausweichrouten genommen werden. Folge: auch deren Anrainer organisieren sich und sorgen für weitere berechtigte Restriktionen.
    Die Crux ist, dass ein einmal ausgesprochenes Fahrverbot akustisch deutlich spürbare und Schule machende Verbesserungen bringt. Folge kontinuierlich wachsender Nachahmereffekt.
    Das hat absolut Nichts mit Behördenwillkür tun sondern ist Realität vor der man gerne (weil damit ein bequemes Feindbild entfällt) die Augen verschließen kann :!:

    Was bleibt an Lösungsmöglichkeiten :?:

    • Beschränkung zurücknehmen: sicher nicht, weil sich an der Ursache und an den Folgen nichts ändert.
    • Reginales Befahrverbot (ganzer Kreis) für alle Motorräder
    • Reginale generelle Geschwindigkeitsbeschränkungen für Motorräder
    • Ausschließen aller auf dem Papier zu lauten Motorrädern (wie in Tirol)

    Realität ist, dass der zulässige Geräuschpegel für alle Fahrzeuge (Luft, Schiene, Straße) im Laufe der nächsten Jahre immer weiter reduziert wird. Laut ist Out.

    Im Luftverkehr sind die Start- und Landegebühren von den Emissionen (auch Lärm) abhängig.

    Eine ähnliche Lösung wäre auch für Motorräder über die Steuer oder die Versicherung denkbar - leider würde diese Variante einem "Betuchten" nicht weh tun und ist deshalb auch nicht praktikabel.


    Eigentlich (Betonung auf Eigentlich) sollte eine dauerhafte Problemlösung durch die Motorradfahrer über das Fahr- und Kauf-Verhalten möglich sein. Wie man hier aber wieder deutlich sieht, ist das leider nicht möglich :thumbdown:

    eine per se schwachsinnige, weil jenseits der Realität, Behördenwillkür

    genau daraum geht es NICHT :!:


    es gibt nicht nur Motorradfahrer sondern auch andere Menschen, deren Interessen geschützt werden wollen!

    Aber scheinbar ist das schwer zu kapieren! :thumbdown: und noch schwerer zu respektieren :thumbdown:

    Im Vordergrund stehen nur eigene Interessen und der Rest wird durch Aufsetzen von Scheuklappen ignoriert.
    Differenzieren fällt dieser Klientel noch schwerer! Mir ist ein Fahrverbot für laute Motorräder lieber als eine generelle Streckensperrung oder Geschwindigkeitsbeschränkung!

    Das Unterschreiben einer Petition löst das real existierende Problem (Lärm) nicht!


    Scheinbar ist auch unbekannt, dass eine Behörde freiwillig Nichts tut. Restriktionen gleich welcher Art werden meist erst dann verhängt, wenn das Kind längst in den Brunnen gefallen ist oder damit Geld zu verdienen ist.


    Ein Motorrad leiser zu machen (Ausnahme: hochdrehende Heuler) ist kein schweres Unterfangen!

    Da bin ich zu 100% bei Dir, Alfred - aber wie willst Du das machen? An den Parkplätzen zu den "lauten" Bikern gehen und Ihnen sagen, dass Dir das nicht gefällt? Mit Verlaub: das schenk ich mir... den Stress brauch ich echt nicht.

    den "Stress" kann man sich antun, muss es aber nicht, Michi. :)

    Ich erwarte von niemand, sich Ärger einzuhandeln - es gibt auch sanftere Methoden.


    Es reicht aus, bei jeder sich bietenden Gelegenheit - auch hier im Forum - eindeutig und klar Position zu beziehen.

    Wenn ich beispielsweise lese, dass eine Gruppe mit teilweise auf dem Papier zu lauten* Motorrädern nicht mehr nach Tirol fährt sondern woanders aus dem gleichen Grund (aus Gedankenlosigkeit und Egoismus) auch dort für Restriktionen sorgt, geht mir der Hut hoch!

    Alternative wäre eine technische Nachrüstung (leiser machen) oder ein anderes leiseres Motorrad zu nehmen.

    Weil genau das aber offensichtlich nicht zumutbar ist (ein Votum unterschreiben ist viel bequeme), wird sich Nichts ändern!
    Restriktionen werden nicht nur bleiben sondern sich rasant vermehren. ;(


    * ich habe 2 Stück davon im Stall, die sind schon lange nachgedämmt und werden nur im Ausnahmefall (Überholen) ausgedreht.

    . . . wer wirklich Wählermacht hat zeigt sich an den regionalen Fahrverboten.

    Die dort organisierte Interessenvertretungen haben zudem bessere Argumente.


    Wenn aber Motorradfahrer untereinander endlich mal Flagge zeigen würden - LAUT ist OUT -

    und damit den wenigen Verursachern kontinuierlich Widerstand entgegensetzen, wird das auf Dauer sicher effektiver sein als Unterschriften zu sammeln!
    Es wird dann auch leichter Politiker für unsere Interessen zu gewinnen!


    So wie es momentan läuft, wird sich die Situation weiter verschärfen auch weil die Kommunity den "schwarzen Schafen" durch Passivität weiterhin Unterschlupf gewährt!

    Illegal manipulierte Motorräder (nicht nur Auspuff) sind ein Thema und drakonische Strafen bei Vorsatz und im Wiederholungsfall wären sicher hilfreich.
    Problematik dabei ist: wie überwachen und verwalten? (eine generelle Restriktion ist viel einfacher umzusetzen)


    Nervig sind aber auch die "Heuler" der 1000cbm Klasse, deren Fahrer das Drehzahlpotential regelmäßig und rücksichtslos auch in empfindlicher Umgebung nutzen.
    Diesbezüglich irrt die Petition inhaltlich. :thumbdown:
    Die genannten Motorräder sind zwar regelkonform nach E4 und E5, aber die Meßdrehzahl ist auf maximal 5000 Upm begrenzt und beträgt nicht 50% der Nenndrehzahl wie sonst generell üblich.


    Zum Vergleich:

    eine BMW S 1000 RR hat eine Nenndrehzhl von 13500 Upm (typischerWert in der 1Liter Klasse)
    eine Honda CBR 250 (1994) hat eine Nenndrehzahl von 18500 UPM

    . . . die Reaktionen bestätigen (leider) das generelle Bild der Motorradfahrer :thumbdown:


    ein Haufen von (gedankenlosen) Egoisten, die nur ihre eigenen Interessen in den Vordergrund schieben und die berechtigten Belange Anderer nahezu vollständig ignorieren.


    Weil das so ist und die Motorradfahrer fast Nichts zur Problemlösung unternehmen (außer Maulen mit fragwürdiger Argumentation),
    darf man sich nicht wundern, wenn weitere Restriktionen wirksam werden!

    . . . ob Petiton gegen die Krawallbrüder in eigenen Reihen oder nicht, ist nicht die Frage, weil wirkungslos.


    Die Glaubwürdigkeit eines jeden Anliegens wird dadurch gestärkt, indem man das Problem anerkennt und wirksame Maßnahmen zur Beseitigung unterstützt. Reines Widersprechen ist kontraproduktiv!


    Die in #1 vorgestellte Petition tut das nicht und bekundet nur das Mißfallen gegen eingeleitete Fahrverbote.

    Die Unterschriften bestätigen de facto die Wirksamkeit der Maßnahmen und das Image* der Motorradfahrer.


    Möglicherweise wird jetzt der Eine oder Andere wach - bezieht Position in den eigenen Reihen - steter Tropfen hölt den Stein.

    auch wenn das den Meisten unverständlich ist:


    Ich unterschreibe das nicht!

    Es gibt keinen konstruktiven Ansatz, das real existierende Problem zu lösen! :thumbdown:


    die dargestellte Schönfärberei und Ignoranz bestätigen (durch Unterschrift) nur das schlechte Image aller Motorradfahrer (verursacht durch eine Minderheit). Gegen diese "Herrschaften" ist Front zu machen!


    nicht nur per Lippenbekenntnis sondern durch aktives (unbequemes) Tun



    hier werden Sie geholfen:

    https://www.realoem.com/bmw/de…-R_1100_S_98_0422%2C0432_


    die BMW Datenbank steht jedem offen! :)

    ob Auto oder Motorrad - man findet (mit Geduld) jedes original verbaute Teil oder originales Zubehör

    mit 2 linken Händen ist man(n) schnell überfordert ;(


    vor dem geplanten Luftfilterwechsel


    und nachdem ich die Verkleidung ab und offensichtlich zuviel Gedöns entfernt hatte


    sah das dann so aus :/


    da sich die Bank auch nicht mehr richtig montieren ließ
    habe ich noch einen letzten Versuch mit dem Sattel eines pferdegezogenen Balkenmähers versucht.

    Ein Trost blieb mir. :saint:
    Tank & Windschild sind gesuchte Teile und die habe ich nebst den anderen bruchfrei gebliebenen Verkleidungsteilen noch gut verkaufen können :)

    Derr 5-Zoll-Bildschirm ist schon superklasse, aber den an meiner unverkleideten R1200R unterzubringen? Dazu habe ich jetzt seitlich an der Gabelbrücke einen Kugelkopf montiert und mit der längsten RAM-Mount-Klammer hängt er jetzt links waagerecht neben den Instrumenten. Ich hatte auch eine zentrale Befestigung versucht, aber entweder konnte ich die Instrumente nicht mehr sehen, oder er störte beim Tankrucksack.

    selbst ist der Mann :)
    neigbare Navihalterung für R 1200 R und R 1250 R (Lenker sind identisch)

    ist zwar für ein TT, ist aber ähnlich auch für andere Fabrikate realisierbar


    Ablesbarkeit auch mit Tankrucksack gegeben


    Zutaten (Edelstahl)

    + 2 originale BMW Klemm-Schrauben Navihalterung 77527724321

    Kabelführung (mit Steckverbinder) unsichtbar im Lenkrohr