Welche Planungs-Tools verwendet ihr

  • Hallo Kurt,

    das werde ich probieren.

    Dazu eine Frage: Wenn die Neuberechnung ausgeschaltet ist, wie gehst Du vor, wenn Baustellen oder Sperrungen Dich zwingen auszuweichen?


    LzG Klaus

    Servus Klaus.


    dann fahre ich die Umleitung, stelle mir den Maßstab auf dem Navi so ein, dass ich die von mir geplante Route immer sehe, und fahre in die Richtung.

    Ich habe nämlich festgestellt, dass bei "automatische Neuberechnung an", mir das Navi immer die geplante Route zerschießt. Das vermeide ich und es klappt wunderbar.


    viele Grüße.

  • Hey Kurt, zerschießt es die Route beim Importieren ( wenn die Neuberechnung eingeschaltet ist ) oder erst bei Umleitungen.

    Ich habe gerade die Neuberechnung ausgeschaltet und werde das mit einer bekannten Tour ausprobieren.


    Danke für den Tip

    Klaus

  • was macht den Unterschied zwischen diesen Punkten ?

    Gruß Martin

    der Track muss ja vom PC auf das Navi -> mittels Garminordner auf dem PC und das Navi anstöpseln


    dann Navi abstöpseln, "Apps" -> "Tracks" -> oben links auf die 3 Balken -> "importieren"


    danach die importierten Tracks öffnen und mithilfe des "Schraubenschlüssels" oben links in eine Route umwandeln.


    Fertig.. alles kein Hexenwerk, ein paar mal gemacht, und es funzt.


    viele Grüße

  • @ alle Biker

    ich plane meine Routen i.d.R. mit Garmin-Basecamp für mein Zumo 396 LMT-S

    Komme gut damit klar - leider bin ich von 1994 - 2019 ohne Navi gefahren - eine Schande,

    wenn ich jetzt sehe welche Strecken ich fahre - da wäre ich ohne Navi NIE hingefahren.

    Bezeichne mich aber trotzdem als Navi-Anfänger. Bräuchte noch einen Tip von der Community, wenn ich eine geplante NaviTour mache und Baustellen bzw. Umleitungen mich dazu zwingen, meine Tour umzuplanen.

    In der Regel wird dann meine schöne Tour durch sowas zerschossen... was macht ihr in einem solchen Fall...?

    Danke im voraus für aussagekräftige Vorschläge/Ratschläge.

    Gruss

    Der Roadking

  • Servus Roadking.


    Ein Manko, dass leider bei jeder geplanten Tour auftreten kann. Ist mir immer wieder mal passiert.

    Ich mache dann folgendes: dort wo die Straße wegen einer Sperre oder ähnlichem nicht mehr zu befahren geht, steige ich aus meinem geplanten Strecke aus, lass das Navi eine alternative Route zu meinem nächsten geplanten Waypoint suchen, und wenn das so halbwegs in meinen Zeitplan passt, fahre ich danach wieder nach Tourenplan.

    Mit dem Michl sind wir mal im Friaul unterwegs gewesen, jede Route die wir angepeilt hatten (Panoramica, Monte Zoncolan, Passo Pramollo) waren gesperrt. Da fällt einem der Draht aus der Mütze.

    Auch eine noch so gute geplante Route geht wegen solcher Dinge mal in die Hose.

    Mocht nix, weiter fahren nach deinem Gutdünken, denn der Weg ist das Ziel, egal wohin er einen führt ^^

    So Long Manfredo

    Je mehr Steine auf deinem Weg liegen, umso mehr Erkenntnis wirst du erlangen

  • Hallo Manfredo...erst mal ein Dankeschön für Deine schnelle Reaktion auf meinen Beitrag/Frage.

    Dann ist es also nichts aussergewöhnliches, wenn einem die Tour "zerschossen" wird...?

    Sollten dennoch alle Stricke reißen, habe ich immer noch einen Routenplaner in Papierform dabei. (old school) ^^

    Und genau wie Du geschrieben hast: "Der Weg ist das Ziel"...

    Dir allzeit gute Fahrt.

    Gruss

    Der Roadking

  • Das hört sich doch auch gut an...werde ich demnächst ausprobieren...Merci auch für diesen Tip...!

    Gruss

    Der Roadking

  • Schalte am navi die „automatische Neuberechnung“ von vornherein aus, dann hast das Problem nicht. Deine Route bleibt erhalten, das navi steigt dann wieder ein, wenn du wieder auf selbiger bist.

  • Schalte am navi die „automatische Neuberechnung“ von vornherein aus, dann hast das Problem nicht. Deine Route bleibt erhalten, das navi steigt dann wieder ein, wenn du wieder auf selbiger bist.

    Klasse Idee, Danke.


    Werd ich morgen bei unseren machen, schaun mer mal.


    Grüßle Bernd


    "Nieder mit dem Verstand – es lebe der Blödsinn."


    Karl Valentin,

    aktueller denn je in einer Zeit wo die Ideologie wichtiger ist als die Realität...||

  • 1.Einleitung.

    Mit meinem ersten Computer (1992) habe ich begonnen meine Routen am PC zu erstellen. Zuerst mit DOS-Programmen 8o , später einem kleinen Routenplaner Namens Sony Routenplanner. Die Routen exportierte ich als Exceldatei und ergänzte sie mit Hinweisen. Die Roadbooks fanden im Elefantenboy Platz.

    2004 habe ich mein erstes Navi, ein Becker 7916, erworben. Dabei handelte es sich um ein Autonavi das jedoch damals schon mit 2 Klicks das Überspringen eines Wegpunktes beherrschte (für mich ein musthave).

    Danach folgte das TTR 2013. Für mich bis heute das beste Motorradnavi.

    Seit letztem Herbst besitze ich zusätzlich das TTR 500. Meine Partnerin ist wieder Selbstfahrerin und wir wollten beim Ausfahren mit den gleichen Navis fahren.

    2.Zurück zum Thema.

    Ich beginne meine Planung mit der alten Analogkarte. Dabei suche ich mir die markanten Wegabschnitte heraus. Ein positiver Nebeneffekt ist: Ich habe auch die Karte im Kopf und kann mich dadurch während der Fahrt zusätzlich orientieren.

    Mit dem Programm Routeconverter setzte ich die Planung um. Als (Route)Typ wähle ich Track und setze Zwischenziele auf die Wegabschnitte. Diese Punkte setzte ich kurz nach Ortschaften oder grossen Kreuzungen.

    Ich lasse danach die Route berechnen (Optionen; Routenplanung /BROUTER/car-eco).

    So kann ich evtl. grobe Planungsfehler erkennen und beheben.

    Mehrtägige Touren plane ich als Tagestour. Selbst grosse Touren haben nie mehr als 50 Wegpunkte.Die Tour exportiere ich als itn-Datei und kopiere sie auf das Navi (klappt auch mit dem TTR 500).

    Inspirationen und Ideen hole ich mir auf Kurviger, Foren, Reiseberichten etc. Die Tour setzte ich aber selbst zusammen. Vor allem aufgezeichnete Tracks haben zu viele Wegpunkte.3.Hintergrund.

    Die Algorithmen der Planungssoftware und des Navis unterscheiden sich immer. Ich habe es nicht geschafft ein BROUTER-Profil so anzupassen, dass eine mit dem TTR identische Route berechnet wurde.

    Auch habe ich schon Unterschiede bei identischen Geräten mit den gleichen Präferenzen (Autobahn, unbefestigte Strasse etc.) beobachtet.

    Das Auto als Profil verwende ich weil es ungefähr dem TTR-Profil "Umweltfreundlichste Route" entspricht.


    Auf diese Weise habe ich mit dem Becker ca. 120'000 und mit dem TTR 2013 ca. 100'000 wunderschöne Tourenkilometer erlebt. Selten waren sie von Fehlleitungen begleitet.

    Selbstverständlich befindet sich auch heute noch eine Karte der Region im Tankrucksack.

    Uuuunnndd. Keine meiner Touren ist in Stein gemeisselt. Wenn ich vor Ort einen Strassenabschnitt attraktiv finde verlasse ich die berechnete Route und schwenke erst später wieder darauf ein.


    Viele Grüsse

    Dani

    Geändert. Nicht Touren sondern Kilometer

  • Angenommen Du bist 80 Jahre alt und hast mit 20 das Touren angefangen, dann komme ich auf ca. 10 Touren pro Tag :/

    (220.000/60/365)

    Gruß aus'm Ländle

    Udo