Erdna Kurvööön!
  • Mitglied seit 22. Oktober 2019

Beiträge von Erdna

    Eines der wohl ungewöhnlichsten Motorräder der Welt mit Radnabenlenkung.


    Um das Video anzuzeigen, muss dem Laden dieser externen Daten zugestimmt werden.
    Für registrierter Nutzer: Diese Zustimmung gilt, bis sie widerrufen wird.
    Für Gäste: Die Zustimmung verfällt nach Verlassen der Webseite.
    Zustimmung aufrufen

    Der Movie Maker wurde bereits 2017 eingestellt und er lässt sich auch nicht mehr herunterladen. Es gibt im Fenster Store eine "neue" App mit deutlich geringerem Funktionsumfang, allerdings auch nur für Nutzer von Fenster 10. Frühere Betriebsysteme werden nicht unterstützt.


    Ich komme auf das Thema später gerne nochmal zurück, danke für den Input, Andreas73.

    In naher Zukuft komme ich hier gerne auch nochmal auf Themen aus der Praxis zu sprechen: wo bringe ich die Cam am besten an, was hat es mit dieser komischen Grad-Anzahl auf sich und wie wirkt sie sich aus, etc. Nur fehlt mir heute die Motivation und Zeit, denn das Sandmännchen war schon da.


    Bleibt also dran. ;)

    Cloudspeicher / Videodienstleister

    Die wohl einfachste Art seine Video zu Teilen, ist über Youtube. Ein Google-Account reicht und man hat unbegrenzt Speicherplatz verfügbar. "Nachteil" hier ist, dass man erstens natürlich erstmal seine Videos hochladen muss, was abhängig von der verfügbaren Upload-Rate des Internetanschlusses ganz schön lange dauern kann und Videos auch gesperrt werden können, wenn urheberrechtlich geschütztes Material wie Musik in den Videos verwendt wird. Über eine Sperre entscheidet der Rechteinhaber, meistens kann man Musik aber verwenden und der Rechteinhaber erhält dafür etwaig anfallende Monetarisierungen falls ein Video so erfolgreich sein sollte, dass damit Werbeeinnahmen generiet werden könnten. Betrifft uns vermutlich in 99,999% der Fälle nicht. ;)


    Es gibt weitere Anbieter, bei denen man sein Video hochladen und somit teilen kann. Hier gelten aber normalerweise ähnliche Voraussetzungen.


    Eine ander Möglichkeit ist natürlich, Videos über einen eigenen Server / ein eigenes Blog etc. verfügbar zu machen. Kostet meistens etwas und ist für uns eher weniger von Interesse. Grundvoraussetzungen wie Hochladen von Videos gelten natürlich weiterhin.


    Eine weitere Möglichkeit ist zum Beispiel das Nutzen eines NAS (= Network Attached Storage) oder eines privaten Servers, auf dem die Daten liegen und die nur bei Bedarf "live" ausgespielt werden. Auch hierbei ist die verfügbare Upload-Rate des eigenen Internetanschlusses der limitierende Faktor. Für ein Full-HD Video liegen wir hier übern Daumen bei ca. 10 Mbit/s und das ist mehr als der durchschnittliche Michel verfügbar hat. Nebenbei muss dann der Server oder das NAS nonstop 24/7 laufen, und das macht in den wenigsten Fällen Sinn.


    Es wird also vermutlich auf YT o.ä. hinauslaufen.


    Profitip: wenn möglich sollte Videomaterial so hochaufgelöst wie möglich encodiert werden. Also durchaus auch Full-HD als UHD encodieren und zu YT etc. hochladen. Die Dienste nutzen alle Kompressionsverfahren um die Datenmenge, die sie ausliefern müssen, möglichst gering zu halten. Jede Kompression ist verlustbehaftet, es gehen also Details verloren. Je höher die (virtuelle) Auflösung ist, umso weniger wird dies dann in einer "Standardauflösung" wegfallen. Ich codiere beispielsweise alle meine Videos in UHD, auch wenn das native Ausgangsmateriel nur in FHD vorliegt. Im Endeffekt bedeutet das dann ein besseres Bild.

    Schnittprogramm

    Hier trennt sich die Spreu wieder etwas vom Weizen. Vorweg gesagt: man muss ich einarbeiten, um gute Ergebnisse zu erzielen. Da ist nichts mit "klick kurz hier und Wow!". Jedes Programm erfordert Einarbeitung und Übung.


    Hinzu kommt, dass es kostenfreie und kostenpflichtige Programme gibt. Die kostenfreien sind i.d.R. einfacher zu bedienen, bieten aber auch wenige Funktionen abseits vom reinen Schnitt. Kostenpflichtige Programme bieten Extras wie z.B. Bild-in-Bild, automatische Objektverfolgung (z.B. für Unkenntlichmachen von Kennzeichen), Effekte, Blenden, und vieles mehr.


    Normalerweise liefert jeder Hersteller eine Cam zumindest ein rudimentäres Schnittprogramm mit, bzw. verweist auf irgendeine Freeware. Glücklich wird man damit jedoch in den seltensten Fällen; der Funktionsumfang ist einfach zu beschränkt und meistens ist auch die Bedienung ein Graus. Das ist dann halt der Einstieg. Für eine brauchbare und komfortabel zu nutzende Software sollte man noch mal um die 50 Euronen in die Hand nehmen. Es muss ja nicht das aktuellste Mega-Paket sein; meist tut es die Version von vor zwei, drei Jahren auch wunderbar. Finger weg von Profiprogrammen für tausende Euronen. Die Funktionsvielfalt ist enorm, aber das ist wie mit Kanonen auf Spatzen schiessen.^^


    Es gibt natürlich auch tolle Freeware in diesem Bereich. Die liefert teilweise gute Ergebnisse und hat eine aktive Community, die für Verbesserungen der Programme sorgt und auch gite Tutorials bereitstellt. In der Regel ist Freeware aber doch meist irgendwie limitiert und deswegen empfehle ich, den Fuffi in die Hand zu nehmen und auch auszugeben.

    PC zur Videobearbeitung

    Machen wir uns nichts vor: für Videoschnitt und -bearbeitung braucht es zwei Dinge: einen starken Prozessor (CPU) und viel Hauptspeicher (RAM).


    Aktuelle CPUs bringen eine Technik mit, die sich virtuelle Kernverdoppelung nennt. Bei Intel-Prozessoren heißt das "HT" (Hyperthreading) und bei AMD-Prozessoren "SMT" (Simultanious Multithreading). Grob heruntergebrochen bedeutet es, dass ein Prozessorkern zwei Aufgaben gleichzeitig auf einem Kern ausführt und z.B. aus einem 4-Kern-Prozessor ein virtueller 8-Kern-Prozessor wird. Man kann das nicht 1:1 umrechnen, eine Leistungsverdoppelung gibt es also nicht. Mit einem entsprechend modernen Betriebssystem wie Fenster 10 hat man aber definitiv eine deutliche Verbesserung in der Performance beim Encodieren eines Videos, weil Aufgaben parallel ausgeführt werden können, statt nach einander abgearbeitet werden zu müssen.


    Beim RAM gilt die Devise: viel hilft viel. Warum? Ein Beispiel aus der Praxis:


    Ein beliebiger PC von der Stange hat angenommen 8GB RAM (damit ist er schon gut ausgestattet - von der Speichergeschwindigkeit fange ich hier gar nicht erst an!^^). Hiervon genehmigt sich das Betriebssystem Fenster 10 schon pauschal einstellungsabhängig zwischen 3 und 5 GB, behaupten wir der einfachheit halber einfach mal 50%, also 4GB.


    Zwischenstop: wo liegen zu bearbeitende Videos eigentlich? Auf der Speicherkarte macht keinen Sinn, die ist lahm und hat wenig Platz. Eine entsprechend große Festplatte oder besser SSD (deutlich schneller als eine herkömmliche Festplatte) ist also notwendig. Auf dieses Thema gehe ich heute mal nicht ein, aber damit wir einen Refenzwert haben verweise ich nochmal auf die Speicherkarte: in meinem Fall reichen 64GB für etwas über 2,5 Stunden Video-Material. Da ich zwei Cams (vorne und hinten) verwende, brauche ich also enstprechend Speicherplatz für 128GB Rohvideo falls ich beide Karten vollgeschrieben habe. Nun sind wir zum Glück bereits im Zeitalter der Tera-Byte Speicherkapazität angekommen; in meinem PC befinden sich aktuell verteilt auf mehrere Datenträger mehr als 4TB Speicherplatz. Zum Vergleich: eine CD fasst ca. 640MB Daten, eine BluRay ca. 50GB.


    Aber zurück zum Thema... idealerweise haben wir nicht 2,5 Stunden am Stück aufgenommen, sondern immer mal wieder tolle Abschnitte einer Strecke. Sagen wir mal eine komplette Passfahrt von 30 Minuten, was bei meinem Szenario ca. 13 GB entspricht. Mal zwei, da ich ja auch zwei Cams habe. Ich benötige also 26GB RAM, wenn ich meine Videos vollständig in den Speicher laden will.


    Ist es nötig, die Videos vollständig in den Speicher zu laden? Nein, ist es nicht! Dann gibt es aber beim Bearbeiten zwangsläufig immer wieder Zugriffe auf Festplatte / SSD, was den Bearbeitungsprozess langsam macht. Die Daten müssen eben ständig nachgeladen werden, wenn ich zum Beispiel an eine andere Stelle des Videos springe. Das ist nicht schlimmt! Es dauert einfach nur seine Zeit. Habe ich nun einen größeren Hauptspeicher (RAM), kann ich mehr Videodaten ohne Nachladen vorhalten. Das erleichtert einfach die Bearbeitung kolossal.


    In meinem Fall sind es übrigens 32GB RAM und mein Prozessor verfügt über 8 Kerne und 16 Threads.


    Faustregel: je mehr Kerne und RAM, umso schneller kann man ein Video bearbeiten. Videobearbeitung ist eine Aufgabe, die hochgradig parallelisiert abläuft und brutal von modernen CPUs und viel RAM profitiert.


    Man kann allerdings auch auf einem Uralt-PC mit wenig RAM und einer alten CPU Videos bearbeiten. Es dauert einfach nur viiiiiieeeeeel länger. Und macht keinen Spaß. ;)


    Übrigens: aktuelle Grafikkarten verfügen über einen Encoder-Chip für Video-Streaming, der von vielen Programmen für Videoerstellung mitgenutzt werden kann. Hierdurch verkürzt sich die Zeit für das abschließende Rendern des Videos deutlich. Diese Vorgehensweise geht allerdings auch zu einem Teil auf die Videoqualität. Alle Mvideo-Karten seit der Generation 670 unterstützen dieses Feature, bei BOE-Karten bin ich da gerade nicht sicher. Die aktuellste Generation bei beiden Herstellern kann auf jeden Fall H.265 in Hardware encodieren, was aktuell einer der "platzsparendsten" Dateicontainer (= Datenkompresion) für Videodaten ist.

    Auswahl der Speicherkarte

    Grundsätzlich könnt Ihr hier im Bezug auf die Marke kaufen, was ihr wollt. Alle rennomierten Hersteller halten sich an Standards, da gibt es keine bösen Überraschungen. Bei Direktimporten aus China ist allerdings vielleicht Vorsicht geboten. Man hört jedoch auch öfter, dass über die Bucht oder den großen Fluss Speicherkarten verkauft werden, die sich im Nachhinein als Fälschung mit deutlich geringerer Speicherkapazität herausgestellt haben. Ist natürlich ärgerlich, wenn eine Speicherkarte anstatt den versprochenen 64GB tatsächlich nur 2GB haben sollte.... Bei besonders günstigen Preisen also lieber mal auf den Kauf verzichten. Bewertungen checken hilft natürlich auch.


    Wenn eine Cam z.B. nur 8 oder 16GB Speicherkarten verträgt: Finger weg. Macht auch keinen Spaß die Teile ständig wechseln zu müssen. Ausnahme: man will nur kurze Videos aufnehmen - allerdings haben entsprechende Cams meist auch noch andere Mankos wie bescheidene Bildqualität.


    Bei der Speicherkarte selber ist neben der Größe des Speichers entscheidendes Kriterium die Schreibgeschwindigkeit. Es gibt verschiedene Klassen, "Class 10" sollte jede halbwegs moderne Karte schaffen. Gibts dazu keine Angabe oder oder eine geringere: Finger weg. Preislich gibt es hier ernorme Unterschiede, die sich in der Praxis in der Zuverlässigkeit und Langlebigkeit äußern. Mit einer Markenkarte wie z.B. "Sumsang" macht man nichts verkehrt, eine 64GB-Karte liegt hier bei ca. 14 Euronen.


    Tip: mehrere Karten auf die Tour mitnehmen und täglich wechseln. Falls mal etwas passiert (wie z.B. bei mir Verlust der hinteren Cam beim diesjährigen KKT) ist nicht Hopfen und Malz verloren.


    Ein wichtiger Punkt bei der Bemessung der notwendigen Größe der Speicherkarte: mit wie vielen Bits/Sek. nimmt die Kamera auf? Das ist Einstellungssache, aber auch hier gilt die Faustregel: mehr = besser. Ich nehme beispielsweie meine Videos mit 50Mbit/s auf. Bei einer 64GB Speicherkarte reicht der Platz da für ca. 2 Stunden und 40 Minuten Video. Vorher ist aber sowieso der Akku leer...^^


    Moderne Cams vertragen auch Speicherkarten mit 128 oder mehr GB. In meinen Augen sind Karten mit 64GB ein guter Preis-Leistungskompromiss, denn der Preis steigt exponentiell je größer die Speicherkarte ist.

    Auswahl der Cam

    Zunächst mal muss man sich hier im Klaren sein, dass die Anforderungen, die man selber an ein Video hat, ausschlaggebend sind. Es gibt etwas für jeden Geldbeutel. Aber brauche ich wirklich die teure GehPro oder tut´s auch ein "Chinaböller" von Alinana?


    Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Grundregel ist natürlich: je mehr "Features" so eine Cam hat, je höher sie auflöst, etc. umso teurer ist sie.


    Fangen wir mal mit der Auflösung an: Auflösung definiert sich über Bildpunkte. Ein halbwegs moderner Full-HD-TV stellt 1920 x 1080 Pixel (= 2.073.600 Pixel) dar. Ein Pixel ist ein Bildpunkt. Zum Vergleich: ein UHD-TV stellt 3840 x 2160 Pixel (= 8.294.400 Pixel) dar.


    Ein uralter Röhrenfernseher, den einige von uns noch aus der Kindheit kennen, stellte 544 x 576 Pixel dar.


    Entsprechend können wir festhalten: ein höher aufgelöstes Bild (= mehr Pixel) kann mehr Informationen enthalten. Praktisch bedeutet das, dass ein Bild schärfer wird, je mehr Pixel wir zur Verfügung haben. Höhere Auflösung bedeutet also erstmal ein besseres Bild.


    In der Therorie stimmt das auch. Aaaaber: in der Praxis kommt bei der Videiaufnahme hier jetzt ein weiterer Faktor dazu: der Bildsensor. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Ein Bildsensor ist die technische Entsprechung eines Auges. Licht trifft auf eine Oberfläche, wird von dieser reflektiert und trifft dann unser Auge, bzw. den Bildsensor.


    Jeder von uns kennt Leute, die eine Brille tragen. Deren Augen sind aus irgendwelchen Gründen nicht so "gut" wie die von einer Referenzperson - vereinfacht ausgedrückt sind ihre Rezeptoren nicht so gut (andere Faktoren wie Linsenkrümmung etc. lassen wir jetzt einfach mal außen vor) . Sie sehen also schlechter. Im Endeffekt bedeutet das, dass ihr Bildsensor nicht so gut, bzw. so leistungsfähig ist. Es ist eine Analogie, also nagelt mich bitte nicht darauf fest.


    Wir können das aber übertragen auf Foto- und Videotechnik. Es gibt bessere und schlechtere Bildsensoren. Bei schlechteren sind die Effekte zum Beispiel ein "vermatschtes" Bild (z.B. Kurzsichtigkeit) oder Überstrahlen (z.B. Korona-Effekte wenn die Pupille sich zu langsam zusammenzieht). "Schlechtere" Bildsensoren haben unter anderem o.g. Eigenschaften, sind dafür aber billig. Nun haben wir auch schon eine Erklärung, warum Fotos oder Videos in der gleichen Auflösung besser oder schlechter aussehen können, als ein Referenzmaterial.


    Hinzu kommen bei Videos weitere Faktoren wie zum Beispiel der verwendete Bildstabilisator. Wackelvideos mag ja niemand, oder? Hochwertige Geräte haben spezielle Chips, die genau darauf spezialisiert sind. Low-Cost-Modelle haben teilweise ähnliche Chips, die aber nicht so gut und deutlich günstiger sind. Teilweise wird das ganze aber auch in der Software der Cam gemacht. Da fehlt dann oft die Rechenleistung, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Häufig sieht man dies, beim sog. "wabern", also einem unruhigen Bild mit leichten Welleneffekten. Vereinfacht ausgedrückt.


    Faustregel: je günstiger eine Cam ist, umso mieser das Bild / Video. Was jetzt aber nicht bedeuten soll, dass man zum teuersten vom teuren greift. Nur von den ganz billigen Chinaböllern, die man teilweise schon für den Preis einer Kiste Bier erstehen kann, sollte man definitiv die Finger lassen. Bringt ja nichts die tollsten Pässe zu fahren und beim Anschauen des Videos bekommt man Augenkrebs... ;)


    In der Preisklasse um 150 bis 200 Euronen bekommt man vernünftige Geräte. Wenn man geprüfte Rückläufer oder Gebrauchtgeräte ins Auge fasst, kommt man da auch schon wesentlich günstiger weg.


    Extras wie Bedienbarkeit mittels Fernbedienung, WLAN, etc. sind auch bei mittelpreisigen Geräten Standard. Hier muss mal wieder jeder entscheiden, was er will und braucht. Meiner Erfahrung nach bekommt man im Bereich ab 150 Euronen schon vernünftige Hardware. Nach oben ist natürlich alles offen. ;)

    Servas mitanand,


    mich erreichen immer mal wieder Fragen zu meinen Videos, wie ich die erstelle oder was so die Grundvoraussetzungen sind. Ich habe mir daher überlegt mal einen kleinen Einsteigerguide zu erstellen, der aus "Laiensicht" versucht zu erklären, was man braucht und was da überhaupt passiert. "Laiensicht" deswegen, weil ich ja nun kein professioneller Kameratechniker oder Regisseur bin. Einiges wird daher vielleicht unvollständig sein / bleiben, manches vielleicht auch mal schlicht und ergreifend falsch. In dem Fall bitte ich ausdrücklich um Korrektur. ;)


    In diesem ersten Teil geht es erstmal um die absoluten Basics.


    Also: was brauchen wir überhaupt alles?

    1. Motorrad (alternative Fortbewegungsmittel gehen natürlich auch^^)

    2. Eine Cam

    3. Speicherkarte(n) - je mehr, desto komfortabler besonders bei längeren Touren

    4. Einen PC zur Zwischenspeicherung der Rohvideos und anschließenden Bearbeitung

    5. Ein Video-Schnittprogramm

    6. Cloudspeicher, bzw. Videodienstleister wie z.B. Youtube falls das fertige Video online angeboten werden soll


    Klamüsern wir das mal auseinander, zu den Details kommen wir dann später:

    1. Hier ist natürlich alles möglich und geeignet, was sich irgendwie bewegt.

    Nein, eine Harley oder GS macht keine besseren Videos und auch Hubraum oder LED-Beleuchtung hilft hier nicht. Nuff said. ;)

    2. Aushwahl der Cam. Hier geht der Spaß und die Qual der Wahl los.

    Will ich einmal im Jahr ein, zwei Videos machen und nicht viel Geld dafür ausgeben? Ist es mir egal, ob man beim Anschauen Augenkrebs bekommt? Will ich Top-Notch Ergebnisse in Drölf-K und noch im Rückspiegel den Nasenpopel vom Fahrer des gerade überholten Pässeschleichers erkennen können? Vielleicht sogar in 3D?

    3. Auswahl der Speicherkarte

    Auch hier gibt es wieder unzählige Möglichkeiten. Kaufe ich die überteuerte billige SD-Karte der Hausmarke beim Uranus oder Medienmarkt? Oder doch lieber in der Bucht oder vom großen Fluss?

    4. PC zur Videobearbeitung

    Soviel sei gesagt: der PC, den man irgendwann vor Jahren günstig als ausgemustertes Modell beim Arbeitgeber für nen Fuffi mitnehmen konnte, und der heute schon schlappmacht, wenn im Brauser mehr als ein Tab offen ist, tut es nicht!

    5. Schnittprogramm? Wat dat denn? Kostet dat wat?

    Nein? Doch?! Muss ich dafür studiert haben? Warum ist das alles so kompliziert?

    6. Youtube kenne ich!

    Alles klar.